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Im Gespräch mit top agrar: Was eine flexible Fahrweise für die Fermenterbiologie bedeutet

Wie verändert eine flexible Fahrweise die Biologie im Fermenter? Welche Rolle spielen Substratqualität, Spurenelementversorgung und Mikroorganismen? Und wie lassen sich Prozessstörungen schnell und gezielt erkennen?
Darüber spricht Dietmar Ramhold, Geschäftsführer der ISF GmbH Schaumann Forschung, im Interview mit dem Energiemagazin von top agrar. Der jetzt erschienene Sonderdruck gibt einen Einblick in die Forschung und Analytik in unserem Biogaskompetenzzentrum auf Gut Hülsenberg in Wahlstedt und zeigt, wie tief das Prozessverständnis hinter unserer Arbeit bei Schaumann BioEnergy reicht. 
Rund 17.000 Proben von Fermenterinhalten werden jährlich untersucht. Hinzu kommen Biogaspotenzialbestimmungen unterschiedlichster Substrate: Allein im 2025 Jahr wurden mehr als 300 verschiedene Stoffe untersucht. Bei Prozessstörungen liefern unter anderem Spurenelementanalysen, FOS/TAC-Werte, Fettsäuremuster und DNA-basierte Untersuchungen von Mikroorganismen wichtige Hinweise auf mögliche Ursachen.
Im Interview erklärt Dietmar Ramhold außerdem, warum die Biologie gerade bei einer flexibleren Fahrweise von Biogasanlagen stärker in den Blick rückt und weshalb eine optimal versorgte Fermenterbiologie sowie eine hohe Substratqualität entscheidende Voraussetzungen sind. Forschung dazu findet nicht nur im Labor statt: Auf Gut Hülsenberg können in zwei parallelen Gärstrecken unterschiedliche Zusatzstoffe, behandelte Silagen und Substratmischungen unter vergleichbaren Bedingungen untersucht werden.
Damit zeigt das Interview sehr konkret, was hinter INSIDE BIOGAS steckt: Wissen entsteht dort, wo Forschung, Analytik und Praxis zusammenkommen.
Im Gespräch mit top agrar: Was eine flexible Fahrweise für die Fermenterbiologie bedeutet