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DLG-Gütezeichen für Siliermittel: Neue Wirkungsrichtung 6 für die Biogaserzeugung

27.05.2015 

Schaumann BioEnergy erhält als erstes Unternehmen das neue DLG-Gütezeichen

Übergabe DLG-Gütezeichen
Verleihung der Urkunden für das DLG-Gütezeichen Wirkungsrichtung 6b(v. li.: René Döbelt, Mitglied im Aufsichtsrat der DLG e.V., Sächsische Milchkönigin, Dr. Udo Hölker,Geschäftsführer Schaumann BioEnergy, Sächsische Milchprinzessin, Dr. Ewald Kramer, ISF)

DLG-Gütezeichenkommission für Siliermittel hat erstmalig das DLG-Gütezeichen Wirkungsrichtung 6b vergeben. Mit dieser Kategorie werden künftig Siliermittel ausgezeichnet, die zur Produktion von Silagen für die Biogaserzeugung eingesetzt werden und nachweislich in neutralen Untersuchungen den Erzeugungswert für Methan verbessern.

Erstmals wurde die Auslobung in der Wirkungsrichtung 6b „Verbesserung des Methanerzeugungswertes durch Verhinderung von Nacherwärmung“ bei den Produkten SILASIL ENERGY und SILASIL ENERGY.XD der Schaumann BioEnergy GmbH neutral bestätigt. Beide Produkte sind auch in der Wirkungsrichtung 2 „Verhinderung von Nacherwärmung“ gelistet.

Prüfung der Siliermittel

Grundlage der Auszeichnung sind Prüfungen an verschiedenen, unabhängigen Forschungsinstituten in Deutschland. In Exaktversuchen wurde unter standardisierten Bedingungen der objektive Nutzen für den Betreiber quantifiziert. Dabei berücksichtigen die Zielkriterien die besonderen Praxis-Anforderungen an die Biogas-Substrate: Schutz vor Energieverlusten und gesteigerter Biogas-Ertrag. Mit einer signifikanten Verbesserung der Silage-Stabilität und signifikant höheren Gaserträgen in 6 unabhängigen Versuchsreihen erfolgt die Verleihung der Gütezeichen Wirkungsrichtung 2 (Verhinderung von Nacherwärmung) und Wirkungsrichtung 6b (Verbesserung des Methanerzeugungswertes durch Verhinderung von Nacherwärmung).

Ergebnis

Im Vergleich zur Kontrolle (unbehandelte Silage) konnten die Silagen, die mit SILASIL ENERGY bzw. SILASIL ENERGY.XD behandelt worden sind, den Gasertrag und die Stabilität bei Luftstress eindrucksvoll steigern. Es stellte sich ein sehr markantes und für diese Siliermittel typisches Gärsäuremuster mit einer zielgerichteten Produktion von konservierenden Bestandteilen (Essigsäure, Milchsäure, Propandiol, Propanol) ein. Im Praxiseinsatz bedeutet diese Verbesserung einen geringeren Substrateinsatz für den Voll-Lastbetrieb und Schutz vor fermenterbiologischen Störungen durch hygienisch bedenkliche Silagen.