Nicht nur der Einsatz von Siliermitteln, auch die korrekte Verarbeitung der Pflanzenmasse reduziert typische Verluste durch Fehlgärung und Nacherwärmung.
Der Siliererfolg ist abhängig von verschiedenen Parametern, die teilweise gezielt beeinflusst werden können.
Das Ausgangsmaterial muss "geeignet" sein
Grundvoraussetzung für eine gelungene Silage ist die Siliereignung des Ausgangsmaterials, die im Wesentlichen vom TM-Gehalt und der Verfügbarkeit von
leicht vergärbaren Kohlenhydraten im Substrat abhängt.
Erntezeitpunkt
Bei Einhaltung des optimalen Erntezeitpunktes lassen sich beste Verdichtungseigenschaften, eine verminderte Neigung zur Nacherwärmung sowie
verminderte Anfälligkeit für die Bildung von Schimmel und Fusarientoxinen erzielen.
Raumgewicht als Richtwert
Das optimale Raumgewicht für minimale Energieverluste richtet sich nach der Pflanzenart und dem TM-Gehalt des Ausgangsmaterials und lässt sich durch
die Häcksellänge, Schichtdicke und den Walzdruck steuern.
Luftabschluss
Eine optimale Verdichtung und schnelle Abdeckung des Erntegutes sorgen für den notwendigen Luftabschluss im anaeroben Silierprozess.
Ein Zweifoliensystem bietet die sicherste Abdeckung
Zur Abdeckung empfiehlt sich ein Zweifoliensystem mit einer 0,04 mm dünnen Unterfolie und einer 0,15 mm starken Deckfolie. Eine Zwischenabdeckung
während längerer Silierpausen (> 6 h) ist zur Minderung des Gasflusses sinnvoll.
Kennzahlen zur erfolgreichen Bereitung von Energiesilagen
Je nach Pflanzenart gelten unterschiedliche Kennzahlen, die zur Ernte und Einlagerung beachtet werden.
Hier finden Sie die wichtigsten Kennzahlen zu Eignung des Ausgangsmaterials, Lagerdichte, Schichtdicke und Walzdruck im Silo, korrektes Abdecken mit
einem Zweifoliensystem, Öffnung des Silos für:
Maissilage – die wichtigsten Zahlen als PDF
Grünschnittroggen – die wichtigsten Zahlen als PDF
Getreide-GPS – die wichtigsten Zahlen als PDF