Panta Rhei – alles fließt


Sie kennen die Problematik: Die lange Lagerzeit des Gärrestes lässt Schwimmschichten entstehen. Zum Zeitpunkt der Ausbringung haben sie sich oft meterdick aufgebaut. Die Rührwerke sind nicht mehr in der Lage diese Schicht zu durchmischen.


Das Dach muss geöffnet werden. Spezielle, energiefressende Rührwerke müssen den Gärrest homogenisieren. Dabei entweicht wertvolles Biogas, es entstehen gefährliche Ex-Zonen und die CO2-Bilanz kippt ins Negative.

 

Die Ursache
Ein hoher Anteil an Wirtschaftsdünger im Substrat-Mix fördert diesen Prozess. Mist enthält langfaseriges Stroh und viel Stickstoff . Zu Ammonium umgebaut, treibt Stickstoff den pH-Wert in die Höhe. Diese Bedingungen behindern die Arbeit der bakteriellen rohfaserabbauenden Enzyme. Der oTS-Gehalt bleibt hoch. Und der Gasertrag sinkt. Diesen Zusammenhang belegt u. a. eine Studie der Schaumann BioEnergy mit 380 Biogas-Anlagen (s. Darst. 2). Eine hohe Ammonium-Konzentration lässt den pH-Wert und in der Folge auch den oTS-Gehalt steigen.

 

Die Lösung im Fermenter
Der Einsatz der BC.Zym-Produkte löst innerhalb von 10 Tagen eine Schwimmschicht im Fermenter oder Nachgärer.
Im nicht beheizten Gärrestlager stockt die Arbeit der Enzyme. Es ist zu kalt und aufgrund der fehlenden Durchmischung des Gärrestes können sich die Enzyme nicht an die Faserbestandteile anheften. Hohe pH-Werte und Ammoniumkonzentrationen behindern die Arbeit der BC.Zym-Spezialenzyme zusätzlich.

 

Die Lösung für das Gärrestlager

Panta Rhei – alles fließt. Das Produkt Panta Rhei, die neueste Entwicklung der ISF Schaumann Forschung (s. Darst. 1), kombiniert Kationenaustauscher, Emulgatoren, Fließverbesserer, pH-Stabilisatoren und Enzyme. Sie heften sich bereits im Fermenter an die Faserbestandteile, arbeiten im Gärrestlager weiter und verstärken den Abbauprozess.
Der kontinuierliche Einsatz von Panta Rhei hält den Gärrest fließfähig, rühr- und pumpbar.

Panta rhei - alles fließt


Panta Rhei – alles fließt – Substrat-Beispiel aus 90 % Hühnermist mit 7,8 g NH4+ und 90 g/l oTS – in den Labor-Fermentern der ISF Schaumann Forschung


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